Die 9. Meisterschaft im Rahmen der Euregio
Egrensis und die 19. Thüringer Landesmeisterschaft im Streckensegelflug
gingen am Sonntag für den Luftsportverein (LSV) Greiz-Obergrochlitz
erfolgreich zu Ende.
Greiz. Thomas Stein aus Greiz sicherte
sich sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Euregio-Wertung in der
Doppelsitzer- und Holzklasse jeweils den ersten Rang. Auf den
Podiumsplätzen dahinter rangierte das Team Walter Braun und Michael
Krökel aus Rudolstadt sowie Robert Lux und Maximilian Süß (SFCE). In der Allgemeinen
Klasse wurde Jürgen Kriese (SFCE) Thüringer Landesmeister im
Streckensegelflug. Er verwies Michael Krannich (FC Ilmenau) und Thomas
Köcher (FC-Crawinkel) auf die Plätze zwei und drei. Vierter wurde Uwe
Peinl vom LSV Greiz mit seinem Segelflugzeug vom Typ Mosquito B. In der
Clubklasse holte Jörg Müller (SFCE) den Titel vor Manfred
Materne aus Bad Berka und seinem Vereinskollegen Holm Kriese (SFCE).
Kathrin Wötzel, die Vize-Weltmeisterin der Damen im Segelflug, nutzte
die Wettkampftage, um zu trainieren und landete auf Platz sieben in der
Clubklasse. Paul Gipser vom LSV Greiz wurde als bester Junior in der
Euregio-Wertung ausgezeichnet.
Heinz Peinl, Vereinsvorsitzender des LSV, dankte am Sonntagmorgen
allen Piloten für einen fairen Wettkampf und den zahlreichen Helfern für
ihre Unterstützung. Sein Wunsch für alle Beteiligten: "Dass wir uns
nächstes Jahr alle wieder gesund treffen an welchem Flugplatz auch
immer."
Am Samstag, dem letzten Wertungstag, hatten die Teilnehmer noch
einmal ideale Wetterbedingungen für den Segelflug gehabt. Blauer Himmel
und Sonnenschein die Thermik stimmte. "Man sieht bei diesem Wetter
ausgezeichnet, wie eine Wolke wächst und quillt", verriet Christian
Bujack vom LSV Greiz.
Die Flugrouten am vergangenen Samstag verliefen in Richtung
Klingenthal, Annaberg, Großrückerswalde und Karlsbad. "Um alle
Wendepunkte liegt ein Zylinger von 35 Kilometern", erklärte Uwe Peinl.
Die Teilnehmer konnten somit über die Länge ihrer Strecke selbst
entscheiden. Die Landung sollte, wenn möglich, in Greiz-Obergrochlitz
erfolgen. Während des Wettkampfes gab es vier Außenlandungen, verriet
Heinz Peinl. Dann war der Rückholtrupp gefordert. Wenn sich ein
Segelflieger einmal im Landeanflug befindet, habe er kaum Möglichkeiten,
wieder an Höhe zu gewinnen, so Christian Bujack. "Wir haben nur einen
Versuch", fasste er zusammen.
Quelle: http://www.otz.de
Auch von unserer Seite einen Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner dieser Meisterschaften.
Wer sich für die einzelnen Wertungstage interessiert, findet beim LSV-Greiz alle Informationen aufgelistet.