Thüringenmeisterschaft im Streckensegelflug 2016

 

Thueringenmeisterschaft-Segelflug-2016

Vom 22. bis 31. August fand die 25. Thüringenmeisterschaft im Streckensegelflug statt. Der Aeroclub Frankenhausen hat den Wettbewerb in diesem Jahr ausgerichtet.

Die Piloten: Gut aufgestellt

Für unseren Verein starteten Michael Krannich mit seiner DG 800, Jörg Müller und Copilot Tom Dittmar mit der ASH25, das Puchacz-Team Steffen Koch und Thomas Brix, Jan Landschak mit der Vereins-ASW19 sowie Kurt Kriese mit seiner DG 400. Steffen, Thomas und Jan nahmen in der kleinen Clubklasse am Wettbewerb teil. Unsere übrigen Piloten gingen in der Allgemeinen Klasse an den Start.

Wie gewohnt wurden die Piloten von vielen Helfern begleitet. Besonders die Vereinskinder verfolgten die Thüringenmeisterschaft ganz gespannt mit.

Das Wetter: Schön aber nicht einfach

Nachdem die letzte Thüringenmeisterschaft in Bad Frankenhausen sehr regnerisch und kalt war, meinte es das Wetter mit Piloten und Helfern in diesem Jahr meist gut. Für das Camping auf dem Flugplatz war das Wetter perfekt. Für die thermikhungrigen Segelflieger gab es immerhin einige fliegbare Tage.

Die Ergebnisse: Von „Sehr gut“ bis „Es hat Spaß gemacht“

Am wichtigsten ist natürlich, dass der Wettbewerb ohne besondere Zwischenfälle abgelaufen ist. An den Wettbewerbstagen sind immer alle Piloten sicher auf dem Flugplatz oder auf einem schönen Acker gelandet.

Ein paar technische Unregelmäßigkeiten sind bei der Menge an Flugzeugen sicherlich normal. Kurt Kriese hatte leider Probleme mit seinem Motor und somit wenig Motivation die Meisterschaft weiter zu fliegen und Jan’s Variometer versagte ihm zunächst dem Dienst.

Michael hat für den SFCE zum dritten Mal in Folge den 1. Platz in der Allgemeinen Klasse erreicht und somit bleibt der Wanderpokal bei unserem Verein. Wir gratulieren all unseren Teilnehmern!

Die Gesamtwertung der 25. THM für die Allgemeine Klasse sieht wie folgt aus:

1. Michael Krannich
2. Jürgen Kriese
3. Manfred Materne
4. Holm Kriese
5. Harald Bernhard
6. Armin Hufe
7. Jörg Müller
8. Friedrich Oertmann
9. Leonhard Gruhn
10. Klaus Mangels
11. Uwe Peinl
12. Kurt Kriese
13. Heinz Peinl

Die Gesamtwertung der 25. THM für die Kleine Clubklasse sieht wie folgt aus:

1. Mirko Weiß
2. Götz Witkop
3. Walter Braun
4. Jens Güther
5. Manfred Otto
6. Jan Landschak
7. Steffen Koch

Hier gibt es die Ergebnisse der einzelnen Aufgaben:

soaringspot.com

Links zur lokalen Berichterstattung:

http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=195164
http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=195221
http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=195100
http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=194661

Vielen Dank liebes Team vom ACF!

Wir bedanken uns bei den Mitliedern und Helfern des Aeroclub Frankenhausen für die tolle Veranstaltung, die reibungslose Organisation, die gute Verpflegung und alles was noch dazu gehört!

Zum Abschluss ein Gedicht

Hier kommt das zusammenfassende Gedicht von Theo (Roland Schmidt), dass er am Abschlussabend so wunderbar stimmungsgeladen vorgetragen hat:

25. Thüringenmeisterschaften

Hans Grade, der Aeroclub zu Barbarossas Füßen,
freute sich euch zu begrüßen.
Zur Streckenfliegermeisterschaft,
und nun ist auch die geschafft.
Wir sind ein Verein mit viel Elan
und zwar der, mit dem besten Speiseplan.

Der Wetterbericht wird sekundär, macht der Küchenchef was her.
Horst sagt meistens dann ganz lässig bloß,
ich flieg erst nach dem Essen los.
Was die Frauen hier lukullisch inszenieren,
sollte man nie ignorieren.

Am Anfang stand das mulmige Gefühl
Hoffentlich kommen zur Meisterschaft recht viel
Aber dann kamen wieder die in Scharen,
die befürchtet wurden waren.
Die Kriese Dynastie zu dritt,
doch Kurt’s  Motor war anscheinend nicht fit.
Dafür ist er so drahtig wie schon immer,
andersrum wär’s glaub ich schlimmer.
Jürgen das war nicht verkehrt
wurde zu Beginn geehrt.

24 Thüringenmeisterschaften nach der Wende,
Vorher Bezirksmeisterschaften ohne Ende.
Jürgen mache dich nicht klein.
Zusammen könnten’s 50 sein.

Olaf durfte nicht mit schwitzen
so blieb Karin auf den Likören sitzen.
Denn wenn Olaf einen hebt,
muss es süß sein dass es klebt.

Na ja der Mirko kennt da nix,
zur Not trinkt er den  Erdbeermix.
Holm hat zwar immer brav gelächelt,
aber likörmäßig geschwächelt.
Auch für Karin lief nicht alles fein,
denn die schloss Horst im Duschraum ein.

Aber ich soll ja nicht von solchen Nöten
sondern übers Fliegen reden.

Also es kamen Typen die man gern hat.
Walter Braun und Harald Bernhardt.
Psychologische Studien aus der Nähe nicht von Ferne
Betreibt seit Jahren Manfred Materne.

Denn alle Flieger sind beknackte Wesen,
weil sie ja ständig auf den Flugplatz scheesen.
Doch die, die  bei Meisterschaften starten,
sind bekanntlich die ganz harten.

Da gibt es den Frank, der will es reißen
und es der ganzen Welt beweisen.
Peter Blankenburg geht’s nicht ums siegen,
der will einfach schöne Strecken fliegen.
Denn auf heimischen Gelände,
muss er Fluglehrern ohne Ende.
Manfred Otto, unser Edelheizer der DG,
kam auf einen neuen Dreh.
Er trat einfach mit dem Puchacz an,
um zu sehen ob er noch selber fliegen kann.
Doch er kam recht schwer in Tritt
denn Horst und Egon flogen mit.
Manch einer empfindet das als Segen,
doch den Knüppel durft nicht bewegen.
Man sah dann auch wie so was endet,
er hat am Donnerstag zu früh gewendet.
Danach bettelte und zwar auf Knien,
aber Gabi hat ihm nicht verziehen.

Bei diesem Wettkampf da haben sich wieder die Flächen gebogen,
da sind Zündkerzen aus den Zylindern geflogen.
Da brauchten wir Schutz vom SEK,
die waren am Freitag mit 6 Leuten da.
Sechs schwarz gekleidete martialische Gestalten
die mussten uns die Dorfterroristen vom Hals halten.

Die Typen haben dann auch noch im gehen,
die geklebte Kabine von der Hotel/ Viktor gesehen.
Zum Glück erzählte der Doktor keinen Stuss
von wegen Feindeinwirkung und  Schrotflinten Beschuss.

Ich glaub die hätten dann ungeniert,
das ganze Dorf evakuiert.
Der Doktor ja das weiß jetzt jeder,
wurde gestern auch zum Ziegenpeter.
Er hatte nördlich landen müssen,
und dabei den Weidezaun voll umgerissen.
Den Ziegen passierte nichts na klar,
aber nur weil der Mutzbraten schon fertig war.

Hier lief jeden Tag die gleiche Schoße,
erst kam vom Wetter die Prognose.
Dann stellen kluge Leute fest,
welche Strecke sich daraus machen lässt.
Wobei Gabi abends dann erfasste,
das es wieder nicht zusammen passte.

War die Startordnung dann festgelegt,
hat Startleiter Günter sich bewegt.
Er stellte Kegel auf, hat eingewiesen,
lies sich seine Ordnung nicht vermiesen
auch nicht von ausgebufften Bengeln,
die sich gern nach hinten drängeln.

Verantwortlich für jeden Schock,
war der Rehbraune dann auf dem Bock.
Er stieg früh in seine Kiste,
schrieb den Wind in seine Liste.
Und was schwarz auf weiß steht das weiß jeder ,
gilt für ihn auch Stunden später.

Ihr solltet dem nicht blind vertrauen
und selber auf den Windsack schauen.
Funksprüche gab es von Chaoten,
umlaufende Winde, mit vielen Knoten.
Startschreiber ist Benedikt gewesen,
der hat eine Schrift, die kann man lesen.

Der Rehbraune beschwerte sich dann da war ich platt,
das keiner die Liste zusammengerechnet hat.
Das nächste mal wird er zum fliegen,
auch noch ne Sekretärin kriegen.

Eine Z 42 wollt uns besuchen,
wo ist euer Platz hörten wir den Piloten fluchen.
Hans Jürgen erklärte es ihm ganz genau,
danach hatte der total OV.

Der Pilot beendete das Thema
und sagte ich fliege wieder heim nach Jena.
Der Rehbraune antwortet dann mit dem Satz,
na ja vielleicht findest du ja dort den Platz.

War die Startaufstellung dann gelungen,
hat Horst auf’s Moped sich geschwungen.
Fuhr eine Runde um das Feld,
weil das den Kampfgeist aufrecht hält.

Wie einst Napoleon vor der Schlacht,
so hat das unser Horst gemacht.
Auf geht’s Männer oben bleiben.
Jemand wollte Marenko auf sein Moped schreiben.
Marenko Napoleons Schimmel so ein kleiner,
doch den Mut, den hatte keiner.

Auf ging es danach ins Getümmel
Flugzeuge verdeckten fast den Himmel.
Und auf Gabis Funkruf bloß
schossen sie dann alle los.

Wurden am Horizont so klein,
nur manche kamen wieder heim.

Die anderen waren schwer in Nöten,
lagen in Goslar oder Köthen.
Rückholer waren gefragte Leute,
sie schossen los als Riesenmeute.
Der Doktor ging gleich ran wie Blücher,
danach da war das Chaos sicher.

Er hat den Hänger auf Puchacz umgebaut,
sich damit in den Wald getraut.
Irgendwann hat er geschnallt,
mit Hänger fährt sichs blöd im Wald.
Und beim Abhängen und drehen,
konnte er dann auch noch sehen.
Da fuhr ihm ja einer hinterher,
Ich glaub das macht der niemals mehr.

Ich sag’s mal den Jungen und den Alten,
vom Doktor besser Anstand halten.
Im Dunklen dann mit ganzer Kraft
hat die Crew es doch geschafft.
Den Flieger heil zurück zubringen,
der Hänger blieb voll mit Puchacz Dingen.

Später lag unsere DG dann draußen,
ein Blick in den Hänger – voll das Grausen.

Erst begann das große Fluchen,
danach alles schön zusammensuchen.
Umbau auf dem Stoppelfeld
und damit Frank nicht gleich in Ohnmacht fällt,
gab’s zur Beruhigung erst ein Bier,
danach kam, Frank wir haben alles Werkzeug hier.

Ein Hinweis noch an dieser Stelle,
ein fehlendes Teil bemerkt man schnelle.
Doch ihr werdet ratlos in den Hänger schauen,
wenn sie eins zuviel verbauen.

Ich will euch nun nicht weiter quälen,
ich könnt ja noch viel mehr erzählen.
Zum Beispiel wie man mit einer Axt ganz vehement
beim Sandkastenbau die Wasserleitung trennt.

Und dann noch zugibt unumwunden,
man hat die Spitzhacke nicht gefunden.

Zum Schluss Haralds Ratschlag:
wollt ihr siegen,
müsst ihr etwas höher fliegen.

Ich glaube es war wieder schön,
uns bei der Meisterschaft zu sehen.
Ich lass jetzt dem Abend seinen Lauf,
viel Spaß ihr Leistungsflieger.
Wir sind wie immer sehr gut drauf
und nächstes Jahr sehen wir uns wieder.

 

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