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Glossar
Hier werden Begriffe aus der Fliegerei erklärt, die man teilweise nicht ganz so Ernst nehmen sollte. Winken
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Beginnt mit Enthält Exakter Treffer

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S
Es sind 36 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriffe Definition
Sackhüpfer
Fallschirmspringer
 
Saftschubse
böse Bezeichnung für eine Stewardess
 
Sargecke
höchste praktisch erreichbare Flughöhe, noch größer als die Dienstgipfelhöhe
 
Saufen
absinkende Luftschichten der Thermik
 
Scannen
systematisches, kontinuierliches, sektorenweises und einer festen Reihenfolge folgendes Absuchen des Gesichtsfeldes nach anderen fliegenden Objekten während des Fluges, bzw. Ablesung der Instrumente in kontinuierlicher, gegebenener Reihenfolge
 
Schachteln
Das Einräumen der Flugzeughalle. Flieger entwickeln oft eine beeindruckende Kreativität wenn es darum geht möglichst viele Flugzeuge auf begrenztem Raum eines Hangars unterzubringen, sodass man sich manchmal fragt: "Wie sollen wir das da je wieder herausbekommen?"
 
Schädelspalter
Das aus den Anfängen der Segelfliegerei bekannten Segelflugzeuge Grunau 9 und die SG38 wurden auch oft als Schädelspalter bezeichnet. Beim Trike (siehe Ultraleichtflugzeug) wird das Mittelrohr, welches unmittelbar vor dem Kopf der Piloten nach oben ins Gelenk geht, als Schädelspalter bezeichnet
 
Schein-Pilot
je nach Betonung siehe Scheininhaber oder Cessnafahrer
 
Scheininhaber
Gegensatz zum Flugschüler, Pilot mit gültiger Fluglizenz
 
Schieben
Bezeichnung für einen unbeabsichtigten Seitengleitflug
 
Schlepper
Bezeichnung für Flugzeugschleppflugzeug oder F-Schlepppilot
 
Schleppgaslandung
Landung eines Motorflugzeugs mit geringer Höhe und Fahrt im Endanflug, um die Landestrecke möglichst kurz zu halten. Um dabei flugfähig zu bleiben ist erhöhte Motorleistung (das Schleppgas) nötig
 
Schleppschlampe
abfällige Bezeichnung für F-Schlepppilot
 
Schnapskompass
Bezeichnung für flüssigkeitsgelagerten Magnetkompass
 
Schwanz
Hinteres Ende des Flugzeuges
 
Segelfliegerkrankheit
Segelflieger erkennt man meist daran, dass ihre Arme unterhalb T-Shirthöhe um ein Vielfaches brauner sind, als darüber, da "Oben-Ohne-Fliegen" zum Schutz der Fallschirme vor Feuchte vermieden wird
 
Segelflugsektor
spezieller Luftraum der temporär aktiviert und deaktiviert werden kann, in dem sich aktiviert nur Segelflugzeuge aufhalten dürfen. Meist im abgesenkten, kontrollierten LR-Charly um große Flughäfen. Es gibt öffentliche und nichtöffentliche Segelflugsektoren
 
Seilsalat
Die Verkündung eines Seilsalates ist der Beginn einer mehrminütigen bis zu mehrstündigen Pause des Flugbetriebes auf einem Segelfluggelände, auf dem Windenstarts durchgeführt werden. Ein Seilsalat ist ein Verheddern und/oder Verknoten der Startseile an der Winde. Die Seilteile müssen zur Reparatur zum Teil herausgeschnitten werden. Ursachen für den Seilsalat können ein zu ungleichmäßiges Ausziehen der Seile durch den Lepofahrer, ein unsauberer Flug des Piloten während des Ausklinkens oder eine Fehlbedienung oder Fehlfunktion der Winde sein. Zumeist bewirkt das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zusammen den perfekten Seilsalat
 
Sicherheitslandung
im Gegensatz zur Notlandung wird eine Sicherheitslandung durchgeführt, wenn sich das Luftfahrzeug noch nicht in einer Notlage befindet, sich eine solche aber nur durch eine Landung auf einem regulären Flugplatz verhindern lässt. Nach einer Sicherheitslandung darf das Luftfahrzeug wieder starten, ohne eine besondere Genehmigung der zuständigen Behörde einzuholen, nach einer Notlandung ist dies nicht zulässig. Gründe für eine Sicherheitslandung können z.B. sich verschlechterndes Wetter, Unwohlsein eines Passagiers oder aber auch die Hilfeleistung bei Notfällen am Boden sein
 
Siemens-Lufthaken
rettender Aufwind eines absaufenden Segelfliegers
 
Sierra
internationale Bezeichnung für den Kennungsbuchstaben "S"
 
Silber-C
Leistungsabzeichen des DAeC für Segelflieger. Die Silber-C erfordert einen Flug über 5 h Dauer, einen Flug von mehr als 50 km Strecke und einen Flug mit einer Startüberhöhung von mindestens 1000m (also die höchste Flughöhe muß mindestens 1000m über der Ausklinkhöhe nach dem Start liegen). Alle Bedingungen müßen in getrennten Flügen jeweils nachgewiesen werden. Mit Erfüllung der drei Kriterien darf der Segelflieger das drei Möven Abzeichen mit Silbernem Lorbeerkranz führen. Die Silber-C ist in vielen Ländern anerkannt und gilt in einigen Ländern sogar als Segelfluglizenz selber
 
Slip
Bezeichnung für einen starken Seitengleitflug zum abbremsen und starken Sinken des Flugzeugs
 
Solo
Bezeichnung für den ersten Alleinflug eines angehenden Flugscheininhabers. Nach dem Solo wird dem erfolgreichen Alleinflieger als "Initiation" meist der Hosenboden von den Fliegerkameraden versohlt. Dieser Ritus, welcher inzwischen auch bei Motorfliegern üblich ist, eigentlich aber von den Segelfliegern stammt, gründet auf der Annahme, dass ein wunder Hintern wegen der einhergehenden Sitzschmerzen eine das Luftfahrzeug erfassende Thermik schneller und besser erfühlen kann als ein nicht "einschlägig vorbehandeltes" Gesäß ... Während der Handschläge auf den Hintern muss der frische Solo - Flieger sich über einen Tisch beugen und in Richtung Horizont blicken. Um das Knallgeräusch beim Hosenbodenversohlen zur Freude der Piloten, die anwesend sind, zu verstärken, wird dem "Solisten" vor dem "Ritual" manchmal die Hose durchnäßt. Oft wird ihm / ihr auch ein Strauß Disteln in die Hand gedrückt, um (scherzhaft) durch die Schmerzempfindung in der Hand das Gefühl für die empfindlichen Segelflugzeuge in der Thermik zu verbessern
 
Spinner
Neben der gebräuchlichen Personenbeschreibung auf Flugplätzen vor allem Fachausdruck für den runden, den Propeller an der Nabe verdeckenden Plastik- oder Metallkörper
 
Spornlandung
Landung, bei der zuerst das Heck aufsetzt
 
Spornrad
das kleine Rad unter dem Seitenleitwerk eines Flugezuges, welches der Richtungssteuerung beim Rollen am Boden dient. Früher eine verbreitete Bauweise, bei der das Flugzeug am Boden mit dem Spornrad aufliegt und folglich nach hinten geneigt ist. Bauweise verlangt saubere Dreipunkt-Landungen
 
Spread
Aktuelle Temperatur minus Taupunkt. Dient zur Ermittlung der Höhe Wolkenbasis nach der Formel Spread mal 123 gleich Wolkenbasishöhe über Grund in m bez. Spread mal 400 gleich Wolkenbasishöhe in Fuss
 
Spritkutscher
böswillige Bezeichnung für einen Motorflieger
 
Squawk
Setzen eines Transpondercodes, auch Bezeichnung für den Code selber
 
Stall
überzogener Flugzustand eines Flugzeugs (Strömungsabriss an den Flächen, d.h. kein Auftrieb mehr vorhanden). Das Ausleiten wird im Motorflug in Reise- und Landekonfiguration geübt
 
Standgaskurbler
Pilot eines Reisemotorsegler, der mit der Dauer seines Thermik-Fluges prahlt, obwohl er den Motor nicht ausgeschaltet, sondern im Standgas weiterlaufen lassen hatte
 
Stecklandung
senkrechter Aufschlag beim Absturz eines Flugzeugs
 
Steigen
Aufsteigende Luftschichten der Thermik, auch Bart oder Schlauch genannt. Im Motorflug der Steigflug
 
Stinkeflieger
ein Motorflieger oder Motorflugzeug aus Segelfliegersicht, bei Segelflug-Extremisten schon die Heimkehrhilfe eines nicht eigenstartfähigen Segelflugzeugs mit Hilfsantrieb
 
Stuka-Anflug
auch Geier-Sturzflug-Landung genannt, ist ein sehr steiler Anflug auf einen Flugplatz, hervorgerufen entweder durch örtliche Umstände (Hindernisse) oder durch falsches Einschätzen der eigenen Sinkrate, wobei der Pilot versucht, die überschüssige Höhe durch Senken der Flugzeugnase loszuwerden
 


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Aktualisierung
Letzte Änderung
11.08.2010
17:36 Uhr
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