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Glossar
Hier werden Begriffe aus der Fliegerei erklärt, die man teilweise nicht ganz so Ernst nehmen sollte. Winken
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Beginnt mit Enthält Exakter Treffer

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A
Es sind 27 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriffe Definition
A-Prüfungerste drei Alleinflüge von Segelflugschülern, anschließend folgt stets ein länderspezifisch variierendes Ritual. Die A-, B- und C-Prüfungen der Segelflieger sind in Deutschland Leistungsabzeichen des DAeC und nicht für den Lizenzerwerb zwingend vorgeschrieben. Mit absolvieren der A-Prüfung darf ein Segelflieger das "Möven"-Abzeichen mit einer Möve tragen, mit der B-Prüfung sind es zwei Möven und mit der C-Prüfung drei Möven.
 
Abbremsen
Check von Motorflugzeugen vor dem Rollhalt: Bei einer fest definierten Motordrehzahl werden nacheinander beide Zündkreisläufe einzeln, die Vergaservorwärmung und der eventuell vorhandene Verstellpropeller getestet, wobei die Drehzahl leicht 'abgebremst' wird. Desweiteren wird die Funktion der Saugpumpe ("Suction") gecheckt. Der Anglizismus für "Abbremsen" lautet "Runup"
 
Abendthermik Letzte Hoffnung für die Piloten, die zu spät gekommen sind und daher erst als letzte starten dürfen.
 
Abfliegen
neben dem Starten von einem Flugplatz bezeichnen Flugsportler als "Abfliegen" den letzten Flugtag am Ende der Flugsaison. Meistens wird nach dem Flugbetrieb an diesem Tag auch eine Party gefeiert. Im Streckensegelflug wird das Abfliegen auch als den Zeitpunkt bezeichnet bei dem sich der Segelflugpilot nachdem er die Thermik in Platznähe erkundet hat dazu entscheidet nun vom Startflugplatz aus weg zu fliegen
 
Ablösung, thermische An einer sich drehenden, kleinen Staub-Windhose zu erkennende Wettererscheinung, die eine gute Thermik anzeigt. Sind viele thermische Ablösungen am Platz zu beobachten, schauen die zum Winden- oder Startleiterdienst eingeteilten Piloten sehnsuchtsvoll auf die Uhr und warten auf ihre Ablösung, damit sie möglichst bald in die Luft kommen.
 
Absaufen
Landen oder Außenlanden eines Segelfliegers oder zumindest starker Höhenverlust wegen Thermikmangels
 
Abschirmung Lokales Wetterereignis, das Segelfliegern einen guten Grund gibt, bei Freunden zu landen
 
Abschmierenauch Abrutschen ist ein instabiler Flugzustand, das seitliche Abkippen und nach unten Stürzen, bis hin zum Abstürzen, ausgelöst durch Ablösen der Strömung
 
Achsen Im Gegensatz zu den meisten Autos hat ein Segelflugzeug in der Regel drei Achsen: Eine Hochachse, die ziemlich weit oben am Flugzeug montiert ist, eine Querachse, die quer durch das ganze Flugzeug geht, sowie eine Längsachse. Die Längsachse ist normalerweise die längste aller Flugzeugachsen und muß daher besonders bei Schulflugzeugen als erste ausgewechselt werden.
 
Acker Neben dem Flugplatz ist der Acker die beliebteste Landefläche für Segelflieger. Für einen geübten Piloten ist die Außenlandung (siehe dort) auf einem Acker kein Problem, obwohl die Tagespresse regelmäßig schreibt, der Pilot sei notgelandet und habe unverletzt überlebt ...
 
Adiabatik
Temperaturveränderung aufsteigender oder absinkender Luftmassen mit der Höhe. Man unterscheidet zwischen dem feuchtadiabatischen und dem trockenadiabatischen Temperaturverlauf. Feuchte Luft verändert ihre Temperatur um etwa 0,6°C / 100m Höhe (wird also um 6°C pro Kilometer Höhe kälter), trockene verändert ihre Temperatur um etwa 1,0°C/100m Höhe. Phänomene wie der Föhn in den Alpen, Thermik und die thermischen Aufwinde lassen sich mit Hilfe der Adiabatik sehr einfach erklären
 
Alfa
internationale Bezeichnung für den Kennungsbuchstaben "A"
 
Alkohol Es gilt die Regel: 24 Stunden vor dem Start kein Alkohol und alle Segelflieger halten sich daran: Sie trinken 24 Meter vor dem Flugzeug keinen Alkohol mehr
 
Alleinflug, erster Sechs spannende Minuten für den Fluglehrer, der immer weniger davon überzeugt ist, daß sein allein in der Luft kreisender Schüler die landebahn wiederfindet. Tut er das, dann blüht ihm eine Tracht Prügel: Jeder Anwesende darf dem frisch gebackenen Alleinflieger einen Schlag auf den Hintern verabreichen
 
Allgemeine Bodenzustandskontrolle
Gerne als Ausrede benutzt wenn die Landung eines Gleitschirm-, Fallschirm- oder Drachenfliegers nicht die zu erwartende Eleganz aufweist und noch andere Körperteile als die Beine den Boden berühren
 
alter Adlererfahrender Flieger mit hoher Flugstundenzahl, auch gebräuchlich für fliegenden Rentner
 
Amboss der Neutralisatorstark überentwickelnde Gewitterwolke (Cumulonimbus, Aussehen ähnlich eines Ambosses) - die das Wettbewerbsende an diesem Tag (Neutralisation des Wertungstages) des Segelflugwettbewerbes bewirkt oder ganz allgemein das Abbrechen des Flugbetriebes
 
Ameisenkniehöheauch Grashalmhöhe oder Tiefparterre sehr geringe Höhe, im Zusammenhang mit Überlandflügen oder tiefen Überflügen
 
Anfliegen
Neben dem Anflug auf einen Flugplatz wird von Flugsportlern der heiß ersehnte Beginn der neuen Flugsaison als "Anfliegen" bezeichnet
 
Anhängerkupplung Die Anhängerkupplung am Flugzeug ist das wichtigste Auswahlkriterium bei der Aufnahme neuer Mitglieder in einen Segelflugverein. Wer keine Anhängerkupplung hat, kommt nicht in den Verein. Wer eine hat, wird aufgenommen und darf in seiner ersten Saison Dauer-Rückholer spielen
 
Anstechen
Absenken der Flugzeugnase durch Drücken des Höhenruders, um eine hohe Fluggeschwindigkeit zu erreichen: Beispielsweise um genug Fahrt für einen Looping aufzunehmen
 
Aufrüsten Nichts Militärisches. Damit ist das fachgerechte Zusammenstecken der Tragflächen und des Höhenruders mit dem Rumpf gemeint. Am meisten genervt sind dabei die beiden Helfer, die die Tragflächen halten, solange die Hauptbolzen nicht arretiert sind. Denn was sollen sie von dem Kommando halten: "Auf, und ein bißchen ab dabei"?
 
Ausgeprägte Materialprüfung
Eine besonders harte Landung eines Flugzeuges, jedoch ohne bleibende Schäden an der Maschine
 
Aushungern Segelflugzeuge hunger man aus, indem mann ihnen solange die Fahrt verweigert, auf die sie so gierig sind, bis sie ihr luftiges Element verlassen. Segelflieger hungert man aus indem man solange das Bier verweigert, bis sie die Fliegerkneipe verlassen
 
Ausklinken Tätigkeit, die ein Segelflugzeug endgültig vom Windenseil oder vom Schleppflugzeug trennt. Ausklinken gibt es aber auch am Boden, nämlich dann, wenn sich einer, der eigentlich zu einem Dienst eingeteilt ist, unerlaubterweise entfernt. Will der dann aber fliegen, so wird er üblicherweise vom Flugbetrieb ausgeklinkt
 
Außenlandung
Sie ist meist unfreiwillig und ereignet sich in aller regel auf abgemähten Weizen- oder Rübenäckern. Nicht ganz glaubhaft war die Geschichte des Segelfliegers, der ausgerechnet an einem FKK - Badestrand landete. Seine Begründung, fehlende Thermik in einem riesigen blauen Loch zwischen zwei herrlichen Cumuli, glaubte Ihm allerdings niemand
 
AZUBI
Abkürzung für Arsch zum Bierholen, meistens nach dem Flugbetrieb benutzt, vom Schein-Piloten zum Segelflugschüler, der sich in der Ausbildung vor der A-Prüfung befindet
 


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Aktualisierung
Letzte Änderung
11.08.2010
17:36 Uhr
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